Ob Adresshändler, Mieterauskünfte, Bonuskarten-Vertrieb oder Auskunftshändler, noch nie waren Datensammler so aktiv wie heute. Eine Selbstauskunft zu beantragen, ist schon lästig genug. Viele Selbstauskünfte zu beantragen, ist so lästig, dass es die meisten potenziell Betroffenen est gar nicht tun. Dabei können die Informationen, die Unternehmen wie unter anderem SCHUFA, GEZ, Vermieterbund und diverse Adresshändler über Sie sammeln, teils von erheblicher Brisanz sein.
Daher hat der Gesetzgeber die Unternehmen im Bundesdatenschutzgesetz verpflichtet, dem Verbraucher einmal im Jahr auf Anfrage eine kostenkose Auskunft über die gespeicherten Informationen inklusive eventuell vorhandener Score-Werte per Post zuzustellen. Der Haken dabei: In vielen Fällen weiß man als Verbraucher ja gar nicht, wer sammelt und was über einen gesammelt wird. Um diesem Missstand zu begegnen und ganz schnell und einfach Selbstauskünfte einzuholen, ist der kostenlose Service selbstauskunft.net der Digineo GmbH bemerkenswert. Die Vorgehensweise ist ganz einfach:
1. Rufen Sie die Seite selbstauskunft.net auf und klicken auf SELBSTAUSKUNFT ANFORDERN.
2. Setzen Sie in der Auswahlliste Häkchen je nach Ihren Bedürfnissen oder orientieren sich nach dem Empfehlungen im Register EMPFOHLEN und klicken auf WEITER.
3. Geben Sie im nächsten Fenster Ihre persönlichen Daten ein. Die notwendige Unterschrift erzeugen Sie direkt mit Ihrer PC-Maus im Browser. Nachdem Sie die AGB und Datenschutzerklärung bestätigt haben, vergeben Sie noch eine Mailadresse und ein Passwort. Sie erhalten auf diesen Mailaccount eine Nachricht, erst nach Ihrem Klick auf den dortigen Bestätigungslink wird der Vorgang fortgeführt.
4. Aufgrund Ihrer Eingaben erhalten die ausgewählten Unternehmen ein elektronisch zusammengestelltes Fax. Wie das gefaxte Anschreiben konkret aussieht, können Sie sich auf der Startseite anschauen, indem Sie auf BEISPIEL ANSCHREIBEN klicken, es wird eine PDF-Datei mit dem betreffenden Standardtext geöffnet.
Nun dauert es nach Erfahrung rund drei bis sechs Wochen, bis der Briefträger Ihnen die ersten Selbstauskünfte zustellt. Sie sparen bei dem Verfahren also nicht nur viel Zeit bei der Erstellung der Anschreiben, sondern sparen auch das Porto.
Dass zudem Datensammlern wie der GEZ damit zusätzliche Arbeit gemacht wird, dürfte vielen Nutzern des Service ebenfalls gefallen. Für weitere Informationen zu diesem Service empfehle ich Ihnen das Lesen der selbstauskunft.net-FAQ.
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